|
|
Willkommen bei der Freilichtbühne Lilienthal
Programm 2010
 |
Froschkönig Wie es wirklich war und was die Brüder Grimm verschwiegen haben
von Manfred Hinrichs
Wir wollen Euch das Märchen vom Froschkönig erzählen wie es wirklich
war und was die Brüder Grimm verschwiegen haben. Das war nämlich so:
Der junge König Ferdinand Fröschel der Fünfte lebte vor langer Zeit
auf Schloss Krötenstein. Wie es zu der Zeit üblich war, hielt er sich
einen Magier, den großen Madathanus. Damit die Kunst des Zauberns weiterleben
konnte, gab der große Magier sein Können an einige Zauberlehrlinge weiter –
unter ihnen auch Heinrich Hilfreich. Der verstand sich schon recht gut
aufs Zaubern – nur leider glückte ihm noch nicht alles. Und so geschah es,
dass er seinen König Ferdinand Fröschel den Fünften eines Tages in einen
Frosch verwandelte! Nur leider gelang es Heinrich auch nach mehreren Versuchen
nicht, aus dem Frosch wieder seinen König zu machen.
Ob es am Ende doch noch gelingt und welche Rolle Prinzessin Aurelia, die
Tochter von König Dicklich dem Dritten, Herrscher im Lande Kugelrund, dabei
spielt, erfahrt Ihr auf Eurer Freilichtbühne Lilienthal.
|
Der Floh im Ohr
Verwechslungkomödie von Georges Feydeau
Victor-Emmanuel und Raymonde Chandebise sind glücklich verheiratet. Die
eheliche Idylle wird jedoch gestört, als Raymonde eines schönen Tages
ein Päckchen mit den Hosenträgern ihres Gatten in der Post findet, das
als Absender die Adresse eines zweideutigen Hotels trägt. Sie ist entrüstet
und verdächtigt ihren Mann des Ehebruchs. Um Gewissheit zu bekommen,
lockt sie Victor-Emmanuel mit Hilfe ihrer Freundin Lucienne in das besagte
Etablissement. Was dann folgt, ist ein ungeheuer verwickeltes Intrigenspiel
voller komischer Verwechslungen. Zur heiteren Verwirrung tragen der
sprachgestörte Neffe Camille, ein skurriler Onkel des Hotelbesitzers, ein
verrückter Hotelgast und das Faktotum des Hotels bei, der Victor-Emmanuel
zum Verwechseln ähnlich sieht.
Georges Feydaus Komödie spiegelt die frivole ausgelassene Zeit der
Jahrhundertwende wider und zeigt auf humorvolle Weise eine doppelgesichtige
Gesellschaft mit ganz eigenen Moralvorstellungen
|
 |
|